| THW Projekt THW 80106 |
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Pimp my GKW – extreme Es gibt so manch schöne Anekdote aus den 26 Dienstjahren unseres inzwischen außer Dienst gestellten GKW I THW 80106 (zuvor OG 8206). So kam das nagelneue Fahrzeug ausgerechnet beim verheerenden Großbrand des Kreiskrankenhauses Achern zu seinem ersten Einsatz. Der Magirus Deutz Typ 170 D11 wurde 1980 übernommen. Als zu dieser Zeit leistungsstärkstes und wichtiges Fahrzeug des OV, leistete er stets zuverlässig seinee Dienste. Doch auch an diesem Fahrzeug ging die Umstrukturierung des THW nicht spurlos vorbei. Der große Geräteaufbau des GKW sah diverse Beladungszustände. Der größte und kurioseste Akt ereignete sich jedoch im Sommer 2002. Wie schon im Jahr zuvor am GKW II, stand die Überarbeitung und Modernisierung an. Diese machte zunächst auch gute Fortschritte. Unglücklicherweise wurden die Arbeiten durch den fälligen Kundendienst und TÜV Termin unterbrochen. Die dadurch verursachte Pause sollte sich noch rächen. Denn inzwischen war es August geworden. Das Hochwasser an Elbe und Mulde hatte seinen erschütternden Höchststand erreicht. Es kam wie es kommen musste. Mit einem zwar getüvten aber teilzerlegten GKW I in der Garage, kam der Einsatzbefehl in Richtung Sachsen. Allerdings galt dieser vorerst nur für die Fachgruppe Log-V. Noch am gleichen Freitagabend fuhren die Logistiker mit ihrem Material nach Eilenburg bei Leipzig. Da eine weitere Anforderung nicht ausgeschlossen werden konnte, gab GKW I Kraftfahrer Martin Schneider das Motto aus: „Die Kiste wird jetzt fertig gemacht!“ Mit einer Hand voll zurückgebliebener Helfer, wurde ein Gewaltakt gestartet. Die zur Ausbesserung und Lackierung demontierten Teile wurden im Eiltempo fertiggestellt und wieder montiert. In einer echten Nachtaktion wurde der schon begonnene Entrostungsvorgang am Aufbau abgeschlossen und sofort die neue Lackierung aufgebracht. Nach wenig Schlaf und viel Eile konnten am späten Sonntagnachmittag des gleichen Wochenendes die erlösenden Anrufe an OB und Zugführer getätigt werden: „Wir sind fertig!!!“ Diese Fahrzeugmodernisierung dürfte ewig ein Rekordwert bleiben! So wurden doch Arbeiten, für die zwei bis drei Wochen veranschlagt waren, in weniger als zwei Tagen durchgeführt. Ende des gleichen Jahres folgten schließlich der Festeinbau von Funk und Handlampen, ebenso wie die Umrüstung auf die neuen Blaulichter und die Montage des von Zugführer a.D. Rolf Ehinger gebauten Kurbellichtmastes.
Alter GKW I vor dem Umbau |








