| Zugtruppübung am 07. und 08. Mai |
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| Geschrieben von Markus Harter | |||||
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Am letzten Freitag und Samsatg fand eine Stabsrahmenübung des THW's in Kehl statt. Mit dabei war auch der Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Achern mit 4 Helfern sowie die Fachgruppe Logistik, die während der zweitägigen Übung die Verpflegung der Teilnehmer übernahm.
Der folgende Bericht wurde vom THW Lahr verfasst und allen Teilnehmern zu Verfügung gestellt: Übungsinhalt: Orkan „Stratos“ verwüstet größte Teile der Ortenau Freiburg/Ortenaukreis. Eine schwere Verwüstung der Ortenau nach dem fiktiven Orkan „Stratos“, war die Annahme der Jahresübung 2010 der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Am vergangenen Freitag und Samstag, 7. und 8. Mai, übten die ehrenamtlichen Helfer aus elf Ortsverbänden des Geschäftsführerbereichs Freiburg die Führung eines solch großen aber durchaus realistischen Schadensereignisses. Das Ziel der zweitägigen Stabsrahmenübung war im Wesentlichen die „Führung und Kommunikation im Einsatz“. In Kehl kam man zu dieser Übung zusammen, hierzu reisten elf der zwölf Ortsverbände, welche der Geschäftsstelle Freiburg angehören, von Achern bis Rheinfelden mit ihren Führungsfahrzeugen samt Besatzung an. Ausgehend von der Großschadenslage erteilte die Führungsstelle am Samstagmorgen um 8:30 Uhr die ersten Aufgaben an die Einsatzabschnittsleitungen, welche diese wiederum an die Führungsebene der einzelnen Ortsverbände im Einsatzfall (Zugtrupp) gemäß ihrer fachlichen Ausstattung weitergaben. Die Arbeit der Zugtrupps bestand nun darin, die gestellten Aufgaben, durch Anlegen und Führen von Lagekarten und Anfordern einzelner Einheiten, schrittweise abzuarbeiten. Im Verlauf der Einsatzrückmeldungen hatten die Zugtrupps ihrerseits die Möglichkeit ungeplante Ereignisse wie blockierte Straßen oder vermisste Personen mit in die Übung einfließen zu lassen, was eine zusätzliche Herausforderung für alle Beteiligten darstellte. Begleitet wurde die Übung von drei hauptamtlichen Mentoren aus den THW-Geschäftsführerbereichen (GFB) Stuttgart, Göppingen und Karlsruhe, welche den 67 teilnehmenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern stetig mit Rat zur Seite standen. Ganz besonders wurde von ihnen das hohe Maß an Disziplin, welche für die Einsatzführung nötig ist, gelobt. Der Geschäftsführer aus Freiburg, Brunhard Grothe, zeigte sich sichtlich beeindruckt von den Leistungen der Ehrenamtlichen. Initiator und Übungsleiter Dietmar Böttcher, ebenfalls GFB Freiburg, lies verlauten, dass die Übungsauswertung zwar noch ausstehe, aber mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden sei. Das THW ist eine Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes. Sowohl im globalen Netzwerk der Vereinten Nationen als auch in der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union kommt dem THW eine tragende Rolle als Partner zu. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Katastrophenschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit über 80.000 Bürgerinnen und Bürger in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem Bundesgrenzschutz einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche – verteilt auf acht Landesverbände – ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo technische Hilfe dringend benötigt wird.
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